Rattenkinder

Rattenkinder, der erste Langfilm von Andreas Kurz und Robert Breber, befindet sich derzeit in Vorproduktion. Voraussichtliche Drehzeit ist Sommer 2012.

Im Sommer 2010 startet die Produktion des Teasers "Unter Umständen", der das Vor- und Promotion-Projekt des Langfilms Rattenkinder ist.


Plot/Synopsis

Peter ist Direktor einer Bankfiliale und nach fünfzehn Jahren Ehe endlich bereit, Vater zu werden. Gerade aber als Sylvia, seine Frau, schwanger ist, fällt die Welt in eine Krise, die mehr und mehr außer Kontrolle gerät. Banken schließen, die Inflation galoppiert, Arbeitslosigkeit und Mangel an Lebensmittel führen zu gewalttätigen Unruhen. Polizei und Militär kämpfen nur noch für ihre eigenen Interessen, Faustrecht reguliert das Zusammenleben der Menschen. Peter versucht alles, um die Auswirkungen dieser Entwicklung von Syliva fernzuhalten und das Kind zu schützen; bis er zu erahnen beginnt, dass das Kind Teil der nahenden Apokalypse ist.


Aus den Storyboards

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Sylvia und Peter beschließen, Eltern zu werden. Mit dem Kind kommen auch die Probleme.
Peter erwacht. Der Alptraum, aus dem er hochschreckte, soll bald Wirklichkeit werden.
Peter, Leiter einer Bankfiliale, arbeitet gelassen in seinem Büro.
Noch freut sich Sylvia über das neue Haustier.
Bei einer nächtlichen Autofahrt sind Peter die Straßen nicht mehr geheuer.
Sylvia weiß nicht, wem sie trauen kann. In der neuen Wohnung fühlt sie sich nicht wohl.
Die Bank ist ausgeraubt worden. Die, die sie hätten bewachen sollen, sind tot.
Sylvia, wenige Wochen vor der Geburt des Kindes, hat den Überblick verloren.
Das Kind ist da, die Beziehung zerbricht. Sylvia versteht Peters Introvertiertheit nicht.

Die Begegnung mit einem Jungen wird für Peter zum Stein des Anstoßes. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es war.


Rattenkinder deutet die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise um: Im Film tritt sie als (männliche) Angstphantasie zutage. Ausgehend davon beschreibt der Film eine Gesellschaft, die auf ihre rudimentärsten Strukturen zurückgeworfen wird. Im Fortgang der Handlung bröckeln die Konventionen, und die Fassade fällt. Das primitive Begehren und all jene archaischen Züge (die uns sonst als Profitstreben oder Karrierebewusstsein kaschiert entgegentreten) kommen in ihrer rücksichtslosesten Form zum Vorschein. Rattenkinder ist ein Versuch zu ergründen, was hinter der derzeitigen Rezession steckt. Der Film ist gleichzeitig Interpretation und Kommentar zur aktuellen Krise.

Produktion: Rubato Film OG / Buch und Regie: Andreas Kurz / Licht u. Schnitt: Robert Breber / Kamera: Mario Hengster / Dramaturgische Begleitung: Kathrin Resetarits / Schnittbegleitung: Karina Ressler / Kompositionsbegleitung: Johannes Mertl / Beratung Sounddesign: Veronika Hlawatsch

Mit: Andreas Pühringer, Katharina Bigus, Chris Pichler, Karim Chérif, Hélèn Lina Bosch, Ljubisa Lupo Grujcic u.v.a.